Archiv der Kategorie: Jugendarbeit allgemein

Juleica Denkfabrik: Antragssystem, Qualitätskriterien, Kommunikation

Für Akteur*innen im Juleica-Prozess, 10.09. in Berlin

Der DBJR entwickeln die Jugendleiter*innen-Card Juleica weiter. Knapp 20 Jahre nach der Einführung und zehn Jahre nach Beginn des Online-Verfahrens müssen die bundesweiten Rahmenbedingungen verbessert, der Stellenwert der Juleica gesichert und weiter gefördert werden. Ein großer Meilenstein, der die drei Säulen der Weiterentwicklung (Antragssystem, Qualitätskriterien, Kommunikation) verbinden soll, wird die DENKFABRIK JULEICA sein. Das Format richtet sich an alle Akteur*innen im Juleica-Prozess, die so die Möglichkeit haben, ihre Rückmeldungen, Anregungen und Wünsche in den Weiterentwicklungsprozess einzubringen und ihn aktiv mitzugestalten. Weiterlesen…

Stimmig auftreten! Sprechwirkung und Körpersprache in der Arbeit mit jungen Menschen

Seminar, 16.-17.05. in Stuttgart

Vielfältige und oft schnell wechselnde Kommunikationssituationen prägen den Alltag der Kinder- und Jugendarbeit: Vertrauensvolle Gespräche wechseln sich mit Situationen ab, in denen “klare Ansagen” gefragt sind. Ehrenamtlich Aktive und Hauptamtliche sind bei den Aktivitäten der Jugendlichen mittendrin-mitdabei und machen dennoch bei Bedarf ihre Rolle als Fachkraft deutlich. Diesen schnellen Wechseln gerecht zu werden und trotzdem die eigene Mitte nicht zu verlieren, darum geht es bei diesem Seminar. Weiterlesen…

Aufsichtspflicht und Verkehrssicherungspflicht in der Kinder- und Jugendarbeit

Neues Rechtsgutachten von der AGJF

Fragen rund um die Themen Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht – sei es bei Veranstaltungen, Freizeiten oder ganz einfach im Offenen Bereich von Jugendzentren – sind und bleiben ein Dauerbrenner. So schnell wie sich die Themen und Aktionen in der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit verändern, so schnell ändern sich unter Umständen auch die möglichen „Gefahrensituationen“ und damit auch die Fragen zur Verantwortung der Mitarbeiter*innen und schlimmstenfalls zur Haftung bei Unfällen. Weiterlesen…

DBJR-Kampagne #WAHLALTERSENKEN

Jugendverbände und Jugendringe haben eine konkrete Forderung, die Jugend und Demokratie in besonderer Weise stärkt: Wir wollen das Wahlalter senken!

In der Debatte ist immer wieder das Wahlalter 16 – in Baden-Württemberg zumindest schon auf kommunaler Ebene umgesetzt. Auch wir fordern in Positionen das Wahlalter ab 14. Und zugleich ist für den DBJR denkbar, dass sich Interessierte unter 14 in Wahlverzeichnisse eintragen, um auch schon früher wählen zu gehen. Weiterlesen…

Juleica: Umfrage zum Antragssystem

DBJR bittet um Rückmeldungen und Anregungen, bis 04.02.

Die Weiterentwicklung der Juleica steht auf drei Säulen: Antragsverfahren, Qualitätskriterien und Kommunikation. Das Antragsverfahren ist technisch auf dem Stand von 2009. Nutzende wollen, dass ein Antrag zur Juleica technisch einfach, ohne großen zeitlichen Aufwand möglich, attraktiv und auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Kern dieser Säule ist daher die technische Aktualisierung des Antragsverfahrens. Weiterlesen…

Über 120.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit

Neue Zahlen des Statistischen Landesamtes zum ehrenamtlichen Engagement in Baden-Württemberg

Pressemitteilung des Landes vom 22.01.2019, online unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/120000-menschen-engagieren-sich-ehrenamtlich-in-der-jugendarbeit

In Baden-Württemberg engagieren sich mehr als 120.000 Menschen ehrenamtlich in der Jugendarbeit. Öffentlich geförderte* Jugendarbeit erreichte 2017 1,4 Millionen Menschen. Nach Angaben des Statistischen Landesamts gab es 2017 in Baden-Württemberg 26.824 Angebote der öffentlich geförderten* Jugendarbeit sowie der Fortbildungen ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Jugendarbeit. Im Vergleich zum letzten Erhebungsjahr 2015 ist die Anzahl der Angebote damit um 884 beziehungsweis 3,4 Prozent gestiegen. Weiterlesen…

Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe

Förderprogramm des KVJS, Antragsfrist ist der 28.02.

Auch dieses Jahr fördert der KVJS wieder Modellvorhaben, neue Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe wird entwickeln bzw. erproben. Die Zuschüsse können Träger der freien Jugendhilfe, Träger der außerschulischen Jugendbildung, Initiativ- und Selbsthilfegruppen sowie Kommunen erhalten. Die Förderdauer ist begrenzt auf 36 Monate, pro zwölf Monate beträgt die Fördersumme maximal 25.000 €. Die Höhe der Zuwendung kann bis zu 60% der Personal- und Sachkosten des Vorhabens betragen. Weiterlesen…

Jugend(verbands)arbeit in Gefahr – wie riskant ist Sicherheit?

Ermutigungen für Bildungs­referent*in­nen in der Kinder- und Jugendarbeit – BiRef-Fachtag 2019, 10.04.2019 in Stuttgart

Wie gestalten wir Frei- und Lernräume in einer Zeit der zunehmenden Sicherheitsdoktrin? Welche­ Verantwortung habe ich als Pädagog*in? Beim BiRef-Fachtag 2019 suchen wir gemeinsam mit dem Referenten Jürgen Einwanger (“Mut zum Risiko”) nach Antworten auf diese Fragen. Weiterlesen…

Freizeitmaßnahmen als Bestandteil der Jugendverbandsarbeit

Position des Deutschen Bundesjugendrings

In Jugendverbänden, Jugendgruppen und Jugendringen wird nach §12 (1) SGBVIII, Jugendarbeit von jungen Menschen selbst organisiert, gemeinschaftlich gestaltet und mitverantwortet. Das macht auch den Kern jugendverbandlicher Freizeitmaßnahmen aus. Sie umfassen Bildungsmaßnahmen, Zeltlager, Ausflüge, Freizeiten oder Wochenendfahrten der Jugendverbände und -ringe. Charakteristisch für jugendverbandliche Freizeitmaßnahmen sind Selbstorganisation und Selbstbestimmtheit, Werteorientierung sowie Freiwilligkeit. Genau aus diesen Gründen entscheiden sich junge Menschen sehr oft bewusst für ein entsprechendes Angebot der Jugendverbände und -ringe. Jugendverbandliche Freizeitmaßnahmen als Angebot der Kinder- und Jugendhilfe haben eine besondere Qualität – über die berechtigten Erwartungen an Qualität und Sicherheit hinaus. Weiterlesen…

Kinderrechte umfassend im Grundgesetz verankern

Position des Deutschen Bundesjugendrings

Mehr als 25 Jahre nach der Ratifizierung der UN-Kinderrechtekonvention (UNKRK) durch die Bundesrepublik Deutschland am 5. April 1992 sind die Chancen für eine Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz (GG) so gut wie nie. Dies begrüßt der Deutsche Bundesjugendring ausdrücklich, denn trotz der Gültigkeit der UNKRK ist die Umsetzung der UNKRK in der Realpolitik und der juristischen Praxis nur wenig vorangekommen. Oft fehlt es bereits an der ausreichenden Information über und am Bewusstsein für diese Rechte. Weiterlesen…