Archiv der Kategorie: aus dem DBJR

Klimapolitik ist Zukunftspolitik

Der DBJR-Vorstand hat am 9. Mai 2019 die Position „Klimapolitik ist Zukunftspolitik“ beschlossen

Der Klimawandel bewegt junge Menschen, sie sind aktiv, sie engagieren sich in Gruppen oder gehen auf die Straße. Hunderttausende Kinder und Jugendliche machen seit Monaten in Deutschland und weltweit durch die „Fridays for Future“-Schulstreiks Druck auf die Politik. Neu und bemerkenswert sind die Formen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Das Interesse junger Menschen selbst am Klimaschutz besteht bereits seit Jahren. Weiterlesen…

Juleica Denkfabrik: Antragssystem, Qualitätskriterien, Kommunikation

Für Akteur*innen im Juleica-Prozess, 10.09. in Berlin

Der DBJR entwickeln die Jugendleiter*innen-Card Juleica weiter. Knapp 20 Jahre nach der Einführung und zehn Jahre nach Beginn des Online-Verfahrens müssen die bundesweiten Rahmenbedingungen verbessert, der Stellenwert der Juleica gesichert und weiter gefördert werden. Ein großer Meilenstein, der die drei Säulen der Weiterentwicklung (Antragssystem, Qualitätskriterien, Kommunikation) verbinden soll, wird die DENKFABRIK JULEICA sein. Das Format richtet sich an alle Akteur*innen im Juleica-Prozess, die so die Möglichkeit haben, ihre Rückmeldungen, Anregungen und Wünsche in den Weiterentwicklungsprozess einzubringen und ihn aktiv mitzugestalten. Weiterlesen…

DBJR-Kampagne #WAHLALTERSENKEN

Jugendverbände und Jugendringe haben eine konkrete Forderung, die Jugend und Demokratie in besonderer Weise stärkt: Wir wollen das Wahlalter senken!

In der Debatte ist immer wieder das Wahlalter 16 – in Baden-Württemberg zumindest schon auf kommunaler Ebene umgesetzt. Auch wir fordern in Positionen das Wahlalter ab 14. Und zugleich ist für den DBJR denkbar, dass sich Interessierte unter 14 in Wahlverzeichnisse eintragen, um auch schon früher wählen zu gehen. Weiterlesen…

Juleica: Umfrage zum Antragssystem

DBJR bittet um Rückmeldungen und Anregungen, bis 04.02.

Die Weiterentwicklung der Juleica steht auf drei Säulen: Antragsverfahren, Qualitätskriterien und Kommunikation. Das Antragsverfahren ist technisch auf dem Stand von 2009. Nutzende wollen, dass ein Antrag zur Juleica technisch einfach, ohne großen zeitlichen Aufwand möglich, attraktiv und auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Kern dieser Säule ist daher die technische Aktualisierung des Antragsverfahrens. Weiterlesen…

Freizeitmaßnahmen als Bestandteil der Jugendverbandsarbeit

Position des Deutschen Bundesjugendrings

In Jugendverbänden, Jugendgruppen und Jugendringen wird nach §12 (1) SGBVIII, Jugendarbeit von jungen Menschen selbst organisiert, gemeinschaftlich gestaltet und mitverantwortet. Das macht auch den Kern jugendverbandlicher Freizeitmaßnahmen aus. Sie umfassen Bildungsmaßnahmen, Zeltlager, Ausflüge, Freizeiten oder Wochenendfahrten der Jugendverbände und -ringe. Charakteristisch für jugendverbandliche Freizeitmaßnahmen sind Selbstorganisation und Selbstbestimmtheit, Werteorientierung sowie Freiwilligkeit. Genau aus diesen Gründen entscheiden sich junge Menschen sehr oft bewusst für ein entsprechendes Angebot der Jugendverbände und -ringe. Jugendverbandliche Freizeitmaßnahmen als Angebot der Kinder- und Jugendhilfe haben eine besondere Qualität – über die berechtigten Erwartungen an Qualität und Sicherheit hinaus. Weiterlesen…

Kinderrechte umfassend im Grundgesetz verankern

Position des Deutschen Bundesjugendrings

Mehr als 25 Jahre nach der Ratifizierung der UN-Kinderrechtekonvention (UNKRK) durch die Bundesrepublik Deutschland am 5. April 1992 sind die Chancen für eine Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz (GG) so gut wie nie. Dies begrüßt der Deutsche Bundesjugendring ausdrücklich, denn trotz der Gültigkeit der UNKRK ist die Umsetzung der UNKRK in der Realpolitik und der juristischen Praxis nur wenig vorangekommen. Oft fehlt es bereits an der ausreichenden Information über und am Bewusstsein für diese Rechte. Weiterlesen…

Jugendverbände – In Vielfalt vereint

Position des Deutschen Bundesjugendrings

Jugendverbände sind demokratische Formen der Selbstorganisation und Interessenvertretung junger Menschen. Sie erreichen, organisieren und vertreten Millionen junger Menschen. Ihre sich daraus ableitende Verantwortung für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Demokratie nehmen sie sehr ernst. Als Teil der Zivilgesellschaft wirken sie selbstverständlich und aktiv mit an der gesellschaftlichen Willensbildung und Entscheidungsfindung.

Dementsprechend nehmen die Jugendverbände die aktuellen politischen Entwicklungen mit großer Sorge und keinesfalls teilnahmslos zur Kenntnis: Weiterlesen…

Kinder- und Jugendstärkengesetz verabschiedet

DBJR kommentiert die wichtigsten Ergebnisse

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG wurde in der Nacht 29./30.06.2017 vom Bundestag beschlossen. Von einer Großen oder Inklusiven Lösung ist kaum mehr etwas enthalten, zum Glück entfällt auch der geplante § 48b, der weite Teile der Jugendarbeit und der Arbeit der Jugendverbände beeinträchtigt oder gar lahm gelegt hätte. Ebenso wenig konnte sich die Leistungseinschränkung beim Jugendwohnen (§ 13(3) SGB VIII) durchsetzen. Das begrüßen wir.

Leider nach wie vor enthalten ist die neue Regelung in § 78(f), die eine Diskriminierung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter durch Absenkung der Standards der Kinder- und Jugendhilfeleistung für diese Gruppe junge Menschen ermöglicht. Der Weg in eine Zwei-Klassen-Jugendhilfe ist damit nicht mehr versperrt. Zu den Ergebnissen zu den wichtigsten Punkten im Einzelnen: Weiterlesen…

Jugendverbände – in Vielfalt vereint

Position, beschlossen vom DBJR-Hauptausschuss am 31. Mai 2017

Jugendverbände sind demokratische Formen der Selbstorganisation und Interessenvertretung junger Menschen. Sie erreichen, organisieren und vertreten Millionen junger Menschen. Ihre sich daraus ableitende Verantwortung für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Demokratie nehmen sie sehr ernst. Als Teil der Zivilgesellschaft wirken sie selbstverständlich und aktiv mit an der gesellschaftlichen Willensbildung und Entscheidungsfindung.

Dementsprechend nehmen die Jugendverbände die aktuellen politischen Entwicklungen mit großer Sorge und keinesfalls teilnahmslos zur Kenntnis: Rassistische Übergriffe, antidemokratische Demonstrationen und entsprechende politische Aktivitäten nehmen in Deutschland, Europa und weltweit massiv zu. Es droht ein gesellschaftliches Klima, das von Intoleranz, Ausgrenzung, Autorität und Demokratiefeindlichkeit geprägt ist. Weiterlesen…

Aktuelle Stellungnahmen des DBJR

Europäischer Solidaritätskorps

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) verfolgt die Diskussion zum neuen Europäischen Solidaritätskorps (ESC) kritisch. Auch wenn die Absicht der EU-Kommission gut ist, die Bedürfnisse und Interessen junger Menschen in Europa endlich mehr in den politischen Fokus zu rücken – das ESC ist aus unserer Perspektive dafür jedoch nicht der geeignete Weg, da es vielen unserer Bildungs-, Arbeitsmarkt und jugendpolitischen Zielen widerspricht.
Zur Stellungnahme (PDF)

Zum Referentenentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 17. März einen Referentenentwurf zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz vorgelegt. Der DBJR setzt sich in dieser Stellungnahme mit einzelnen Punkten auseinander.
Zur Stellungnahme (PDF)

Die „neue“ Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist nicht nachhaltig

Die Bundesregierung hat Anfang des Jahres eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht. Aus der Perspektive junger Menschen und künftiger Generationen bleibt die Strategie auch in ihrer Neuauflage eine Enttäuschung. Die Bundesregierung gießt die wegweisenden Sustainable Development Goals (SDG) wie eine Soße über ihre alte Strategie und gliedert etwas um. Sie verpasst aber die Chance zu einem neuen, ambitionierten Blick auf Deutschland und die Welt.
Zur Stellungnahme (PDF)