Archiv der Kategorie: politische Bildung und Partizipation

Wem gehört die Stadt?

Zweitägiger Workshop zu Beteiligung junger Menschen an Stadtplanungsprozessen, 13.-14.02. in Stuttgart

„Die Gemeinde soll Kinder und muss Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen. Dafür sind von der Gemeinde geeignete Beteiligungsverfahren zu entwickeln.“ Was dieser Auszug des § 41a der Gemeindeordnung Baden-Württemberg praktisch und konkret bedeutet, darüber wird seit seiner Einführung 2015 kontrovers diskutiert. Weiterlesen…

Save the Date! Kindergipfel 2019

Der fünfte Baden-Württembergische Kindergipfel findet am 27.06.2020 statt

100 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren aus ganz Baden- Württemberg sind eingeladen, einen Tag lang in den Landtag zu kommen und kreativ zu zeigen was sie wollen. Politiker*innen der Landtagsfraktionen nehmen daran teil und hören zu. Ihr könnt eure Fragen stellen, Wünsche äußern und Themen setzen. Merkt euch den Termin für den Kindergipfel am Samstag, den 27.06. 2020 vor!

Teilnehmen können Kindergruppen ab drei Personen in Begleitung einer erwachsenen Betreuungsperson. Weitere Informationen zur Anmeldung folgen im Januar. Bei Fragen wendet euch gerne an die Projektreferentin Annika Griesinger unter griesinger@ljrbw.de oder Tel. unter: 0711 16447-15.

Jugendbeteiligung inklusiv gestalten

Zugänge für junge Menschen mit geistiger Behinderung oder Lernschwierigkeiten, Werkstatt-Seminar, 05.02.-06.02. in Bad Boll

In etlichen Formaten der kommunalen Jugendbeteiligung bleiben die Ansprüche junger Menschen mit Behinderung ungehört, obwohl § 41a und die Behindertenrechtskonvention klar sagen: Junge Menschen mit geistiger Behinderung oder Lernschwierigkeiten benötigen zur Teilhabe an Politik mehr als nur einen rollstuhlgerechten Zugang.

Gesucht werden kreative Wege und neue Formate, eine Vernetzung vor Ort, zielgruppengerechte Infos zu Politik und Wahlen, Informationen in leichter Sprache und mehr. Jugendbeteiligung inklusiv gestalten: Diese Aufgabe liegt zwischen den Arbeitsfeldern Jugendarbeit, Behindertenhilfe und politischer Bildung. Weiterlesen…

„Gestalten“

3. Fachtag der Reihe „§41a GemO – Jetzt! Gemeinsam! Gestalten!“, am 10. Dezember 2019 in Stuttgart

„Wie geht es weiter?“ und „Was soll bleiben?“ Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des letzten Fachtags der Fachtagsreihe zum § 41a GemO. Gemeinsam werden die Teilnehmer*innen das Format „How to handle § 41a GemO“ (Arbeitstitel) entwickeln. Der Fachtag richtet sich an Personen, die sich inhaltlich und gestalterisch in die Erarbeitung einer Neuerscheinung zum § 41a GemO aktiv einbringen wollen. Die Teilnahme an einem der beiden Fachtage ist keine Voraussetzung für Ihre Teilnahme, aber vorteilhaft.

Mehr Infos und Anmeldung bei der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung BW: https://kinder-jugendbeteiligung-bw.de/vernetzung/%c2%a7-41a-gemo-jetzt-gemeinsam-gestalten/

Jugendthemen sind Zukunftsthemen

Warum das Wahlalter 14 nur noch eine Umsetzungsfrage sein sollte

Stuttgart. Unsere Demokratie wird alt. Die Bundesrepublik Deutschland feiert dieses Jahr ihr 70-Jähriges Bestehen und ist damit in derselben Altersgruppe wie ein großer Teil ihrer Wahlberechtigten. Auch in Baden-Württemberg werden die, die durch politische Wahlen mitbestimmen dürfen, immer älter: laut statistischem Landesamt sind mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten über 60 – in zehn Jahren werden es fast die Hälfte sein. Da nimmt sich die Forderung des Landesjugendrings Baden-Württemberg, das Wahlalter mit 14 auf allen politischen Ebenen einzuführen, zunächst wie eine Maßnahme zur Beschönigung des Altersdurchschnitts bei Wahlen aus. Weiterlesen…

Fortbildung „Bewegt was!“ – 2020 wieder am Start!

Die Weiterbildung zum*zur Moderator*in von Kinder- und Jugendbeteiligungsprozessen startet am 17.06.2020

Die Weiterbildung qualifiziert umfassend für die Planung, Organisation und Durchführung von Beteiligungsprozessen mit Kindern und Jugendlichen, dabei ist auch der regelmäßige kollegiale Austausch fester Bestandteil der Weiterbildung. Die eigene Rolle als Moderator*in, Gelingensfaktoren und Stolpersteine sowie geeignete Durchsetzungsstrategien werden intensiv in den Blick genommen. Weiterlesen…