In Kontakt oder nur nebeneinander her?

Begegnungen junger Menschen mit und ohne Behinderung begleiten und moderieren, Fortbildung am 15. April in Biberach

Inklusive Begegnungen in der Kinder- und Jugendarbeit sind eine Herausforderung, bieten aber viele Chancen. Wie können haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende mit Berührungsängsten, Vorurteilen oder Ausgrenzung umgehen? Ist es Aufgabe der Haupt- und Ehrenamtlichen, inklusive Begegnungen anzustoßen, oder ist ein „nebeneinander-her“ von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung auch ok?

Welche Rolle nehmen wir Erwachsenen dabei ein? Wie wertvoll sind gemeinsame Erlebnisse, welche Chancen und Herausforderungen können aus diesen Begegnungen entstehen? Und: Wie gehe ich als Fachkraft damit um, wenn es zu herausforderndem Verhalten kommt? Manchmal braucht es einen Perspektivwechsel, um mit besonderen Konstellationen in der Kinder- und Jugendarbeit gut umgehen zu können und die Einzelnen in ihrem Verhalten besser zu verstehen.

Um all das soll es in diesem Seminar gehen.  Wir arbeiten mit Inputs und Praxisbeispielen, die Praktiker*innen der KJA vorstellen. Die Teilnehmenden des Wahlmoduls lernen unterschiedliche Möglichkeiten, Methoden und pädagogisches Handwerkszeug kennen, inklusive Begegnungen zu moderieren und zu begleiten. Außerdem werden Methoden vorgestellt, die einen systemischen Perspektivwechsel auf herausfordernde Situationen ermöglichen können.

Referierende
Bildungsreferent*innen von Projektfachstelle Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit/Akademie der Jugendarbeit
Praktiker*innen der inklusiven Kinder- und Jugendarbeit

Kooperationspartner
Diese Veranstaltung wird von der Akademie der Jugendarbeit in Kooperation mit der Projektfachstelle Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit durchgeführt.

Mehr Infos und Anmeldung bei der Akademie der Jugendarbeit.