Recht haben. Eine Arbeitshilfe für Jugendleiter*innen und für Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit

Im Januar ist die Arbeitshilfe “Recht haben.” erschienen. Sie will Jugendleiter*innen, aber auch Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit einen Überblick über die Rechtslandschaft verschaffen, in der sie sich bewegen, wenn sie die Verantwortung für eine Gruppe übernehmen. Interessierte finden hier eine Zusammenstellung ihrer rechtlichen Pflichten in der Arbeit mit Gruppen. Damit ist diese Arbeitshilfe ein wichtiger Bestandteil für die Fortbildung von Jugendleiter*innen bzw. für vorbereitende Seminare und Mitarbeiter*innenschulungen, wie beispielsweise für die Schulung von Betreuer*innen in Freizeitmaßnahmen oder im Rahmen der Juleica-Ausbildung.

Erfahrungen zeigen, dass die heutige Rechtsprechung nicht mehr verlangt als das, was von Leiter*innen und Mitarbeiter*innen mit gesundem Menschenverstand erwartet werden kann. Aber es ist sinnvoll und gut, über die relevanten Rechtsgebiete informiert zu sein, um den eigenen Handlungsspielraum zu kennen und nicht aus Unwissenheit in Konflikte mit dem Gesetz zu geraten. Gesetze geben auch in der Arbeit mit Jugendlichen den Rahmen vor, in dem wir uns bewegen, auch in einer Freizeitbeschäftigung wie der ehrenamtlichen Jugendarbeit.

Mit Kenntnis der rechtlichen Grundlagen kann bei einer geplanten Maßnahme der Jugendarbeit die rechtliche Situation sachgerecht eingeschätzt werden. Jugendleiter*innen verschaffen sich Sicherheit indem sie sich vorher informieren. Zusätzlich können sie das eigene Handeln Gruppenmitgliedern bzw. Teilnehmenden gegenüber verständlicher begründen, wenn eine gültige Rechtslage vorliegt.

Die Arbeitshilfe gibt es zum Download (pdf) auf der Homepage des Landesjugendrings.