„Klares und positives Signal an die junge Generation“

Landesjugendring begrüßt Reform der Gemeindeordnung

Stuttgart, den 30.09.2015. Der Landesjugendring begrüßt die Reform der Gemeindeordnung, die am Mittwoch (30.09.) in erster Lesung im Landtag behandelt wird. Die Vorsitzende Kerstin Sommer wertet vor allem die in §41a formulierte Änderung zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen positiv: „Dass die Gemeinden verpflichtet werden sollen, Kinder und Jugendliche in angemessener Weise zu beteiligen, ist ein klares und positives Signal an die junge Generation. Ihre Beteiligung wird damit verbindlich als fester Bestandteil der Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger verankert. Insbesondere begrüßen wir, dass zum ersten Mal im Rahmen einer Gemeindeordnung Kinder als Zielgruppe mit aufgenommen worden sind.“

Die Bedenken des Gemeindetags kann sie nicht teilen: „Die Kommunen können aus einer Vielfalt von Formaten: Jugendgemeinderäte, Jugendforen/Jugendhearings, projektbezogene Jugendbeteiligung, ihre ‚passgenaue‘ Beteiligungsform entwickeln. Hier entstehen nicht nur Chancen einer positiven Beschäftigung mit Jugendbeteiligung, sondern auch eines intergenerationellen Dialogs“, sagt Sommer.

Der Landesjugendring ist die Arbeitsgemeinschaft von 29 Jugendverbänden auf Landesebene und von den Orts-, Stadt- und Kreisjugendringen. Er vertritt darüber hinaus die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg.

Verantwortlich: Kerstin Sommer (Vorsitzende)