„Verlässlich. Nachhaltig. Innovativ.“ – Auch für die Jugendarbeit?

Landesjugendring Baden-Württemberg kommentiert den Koalitionsvertrag

Stuttgart, 09.05.2016. Der Landesjugendring begrüßt, dass der grün-schwarze Koalitionsvertrag der Kinder- und Jugendarbeit einen hohen Stellenwert einräumt und die „tragfähige Absicherung von Regelaufgaben über den Landesjugendplan“ als notwendige Aufgabe anerkennt. „Es freut uns, dass unsere Kampagne Jugendarbeit ist MehrWert in dieser Form Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden hat. Die Mehrheit der gewählten Abgeordneten unterstützt unsere Forderungen. Jetzt heißt es 25,– € Tagessatz für Bildung und Betreuung, 50% Zuschuss für Zelte und Projekte sowie ein gefördertes Betreuungsverhältnis von 1:5 umzusetzen“, fordert Kerstin Sommer, Vorsitzende des Landesjugendrings.

Die bestehenden Strukturen jugendlicher Selbstorganisationen sind auch für die nachhaltige Entwicklung des Landes wichtig. Jugendarbeit wird auf Basis einer soliden Regelfinanzierung auch in der kommenden Legislaturperiode innovativ sein und daran mitarbeiten, unser Land für Kinder und Jugendliche attraktiv zu gestalten. „Nun ist es an der Koalition zu zeigen, dass sie für die Jugendarbeit ein wirklich verlässlicher Partner ist“, so Sommer.

Der Landesjugendring setzt sich seit Jahren für eine Altersabsenkung bei Landtagswahlen ein. Aus Sicht der Jugendverbände gehört deswegen zur Reform des Landtagswahlrechts auch die Altersabsenkung. „Um die ‚Baden-Württembergische Gesellschaft künftig in ihrer ganzen Breite besser‘ abzubilden wie es der Koalitionsvertrag formuliert, ist es unumgänglich auch Jugendliche schon früh einzubinden. Dazu zählt ganz klar die Wahlaltersabsenkung auf mindestens 16 Jahre“, betont Sommer.

Mehr Infos zu Kampagne: www.ljrbw.de/MehrWert und www.facebook.com/MehrWert.BW

Fotos von den Aktionen zur Kampagne (inkl. Statements der Kandidat*innen): www.flickr.com/photos/133319763@N05/albums/72157663612062886

Der Landesjugendring ist die Arbeitsgemeinschaft von 31 Jugendverbänden auf Landesebene und von den Orts-, Stadt- und Kreisjugendringen. Er vertritt darüber hinaus die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg.

Verantwortlich: Kerstin Sommer (Vorsitzende)