Qualifizierungen in der Jugendarbeit mit und für junge Geflüchteten

Förderung von Akademie-Mobil-Seminaren durch den Aktionsfonds *Qualifiziert. Engagiert.*

Junge Menschen mit Fluchterfahrung sind eine Zielgruppe der Kinder- und Jugendarbeit mit eigenen Stärken, Interessen und Bedarfen. Sie stellen besondere Anforderungen an die Kinder- und Jugendarbeit und stehen persönlich vor spezifischen Herausforderungen, wie z.B. dem Spracherwerb. Sie zu unterstützen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der die Kinder- und Jugendarbeit einen wichtigen Beitrag leistet. Die Akademie unterstützt mit ihrem Mobil-Baustein die Qualifizierung von Fachkräften und Organisationen. Weiterlesen…

Irgendwas ist immer – Perspektivwechsel als Chance für eine lebendige Jugendverbandsarbeit

BiRef-Fachtag am 10. Mai in Stuttgart

Jugendverbandsarbeit ist von stetigem Wandel bestimmt: durch demographische Entwicklungen, kulturelle Vielfalt, vielfältigere Jugendkulturen, voranschreitende Digitalisierung, verdichtete Freizeit von Jugend durch Ganztagesschule und Studium, neue Partizipationsformate oder durch geänderte Förderbedingungen und Gesetze in der Jugendarbeit. Jugendverbände werden immer wieder aufs Neue gefordert, diese Dynamiken wohlwollend aufzugreifen aber auch Strukturen zu hinterfragen – und damit vertraute Standpunkte zu verlassen. Das öffnet den Blick, um in Richtung Zukunft planen zu können. Doch wie können nun so ein Perspektivwechsel und daraus resultierende Veränderungen in der spezifischen Struktur der Jugendverbände gelingen? Weiterlesen…

Bundesweiter Juleica-Fachtag

20. Juni, 10:30 bis 16:30 Uhr in Berlin

Die Jugendleiter|innen-Card (Juleica) steht seit vielen Jahren für eine gute Ausbildung nach bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards. Sie ist der Ausweis für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit und stärkt das Ehrenamt, denn die Akzeptanz der Juleica in Politik und Gesellschaft wächst. Mit dem Fachtag richten wir uns an Landeszentralstellen, Landesjugendringe, Landesjugendämter und Landesjugendministerien, Öffentliche Träger auf kommunaler Ebene, Jugendverbände auf Bundesebene, Freie Träger auf Landesebene, Ortsgruppen, Vereine, SJR, KJR… und natürlich an Jugendleiter*innen. Weiterlesen…

Aktuelle Stellungnahmen des DBJR

Europäischer Solidaritätskorps

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) verfolgt die Diskussion zum neuen Europäischen Solidaritätskorps (ESC) kritisch. Auch wenn die Absicht der EU-Kommission gut ist, die Bedürfnisse und Interessen junger Menschen in Europa endlich mehr in den politischen Fokus zu rücken – das ESC ist aus unserer Perspektive dafür jedoch nicht der geeignete Weg, da es vielen unserer Bildungs-, Arbeitsmarkt und jugendpolitischen Zielen widerspricht.
Zur Stellungnahme (PDF)

Zum Referentenentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 17. März einen Referentenentwurf zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz vorgelegt. Der DBJR setzt sich in dieser Stellungnahme mit einzelnen Punkten auseinander.
Zur Stellungnahme (PDF)

Die „neue“ Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist nicht nachhaltig

Die Bundesregierung hat Anfang des Jahres eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht. Aus der Perspektive junger Menschen und künftiger Generationen bleibt die Strategie auch in ihrer Neuauflage eine Enttäuschung. Die Bundesregierung gießt die wegweisenden Sustainable Development Goals (SDG) wie eine Soße über ihre alte Strategie und gliedert etwas um. Sie verpasst aber die Chance zu einem neuen, ambitionierten Blick auf Deutschland und die Welt.
Zur Stellungnahme (PDF)

Auf den Hund gekommen…

Eintägige Fortbildung zum Thema Hundegestützte Pädagogik, 02.06. in Stuttgart

In einer eintägigen Veranstaltung der Akademie der Jugendarbeit geht die Referentin Stefanie Ehrlich grundlegenden Fragen des hundegestützten Arbeitens nach: Welche Möglichkeiten des hundegestützten Arbeitens bieten sich in den verschiedenen Arbeitsfeldern, z.B.: mobile Arbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit an und wo liegen die Grenzen? Weiterlesen…

Jugendarbeit in radikalen Zeiten: Jugendliche stärken – Abwertungen begegnen

Tagung am 17.05., 09:30 bis 17:00 Uhr in Mannheim

Viele politische Debatten sind hoch emotionalisiert, wobei gleichzeitig eine hohe Faktenunsicherheit, Uninformiertheit sowie radikalisierte Überzeugungen zu beobachten sind. Es bilden sich Lager quer zu allen Strukturen, z. B. durch Familien und Freundeskreise, Belegschaften und Kollegien, Jugendhäuser und Schulen. Das Kennzeichnen vieler Auseinandersetzungen sind gruppenbezogene Abwertungen. Auf diese Abwertungen zu reagieren, Position zu beziehen und als demokratisches Vorbild zu handeln, Betroffene zu unterstützen und sich aktiv für die Menschen- und Grundrechte einzusetzen, ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Jugend- und Bildungsarbeit. Weiterlesen…

Wen erreicht die Kinder und Jugendarbeit? – Ergebnisse der Reichweitenuntersuchungen

Präsentation im Rahmen eines Fachtags in Stuttgart, 27.04., 10:00 bis 16:00 Uhr

Die Projektpartner*innen des Forschungsprojekts „Reichweitenuntersuchungen“, das die LAGO im Rahmen des Zukunftsplans Jugend koordiniert hat, präsentieren ihre Ergebnisse: insgesamt fünf Forschungsprojekte an acht Standorten in Baden-Württemberg haben sich beteiligt. Dort wurde erhoben, wie viele und welche Kinder und Jugendlichen durch die Kinder und Jugendarbeit, oder – an einem Standort – durch die Jugendsozialarbeit erreicht werden. Weiterlesen…

Neue Mitarbeiterin beim Landesjugendring: Sepideh Mousavi

Unsere Bundesfreiwilligendienstlerin für den Youth Refugee Council stellt sich vor

Ich heiße Sepideh Mousavi und mache einen Bundes-freiwilligen-Dienst beim Landesjugendring bis Ende August. Seit September bin ich 2009 in Deutschland und komme ursprünglich aus dem Iran. Ich gehöre zu den jungen Menschen, die mit Zielstrebigkeit, Fleiß und mit einem schier unerschöpflichen Optimismus an ihre Ziele glauben und sie zu verwirklichen suchen. Hier möchte ich einen Einblick in meine Persönlichkeit und meine Ziele geben. Weiterlesen…

31 Jahre beim Landesjugendring Baden-Württemberg

Eva Reinhardt geht am 31.03. in Rente. Aber vorher blickt sie noch einmal zurück

Das papierne Zeitalter: Elisabethenstr. 13, Stuttgart West, LJR Geschäftsstelle 5. Mai 1986. Der Anblick des Arbeitsplatzes: beeindruckend. Eine Wand vom Boden bis zur Decke randvoll mit Landesjugendplan-Anträgen, zu dieser Zeit natürlich alles Einzelanträge. Mein Einsatz kam quasi durch einen Notfall, da meine Vorgängerin sich unerwartet und plötzlich – und vor Bearbeitung der Anträge – dauerhaft verabschiedet hatte.

An diesem historische Datum wurde für mich sofort die Atmosphäre im LJR Team spürbar. In der Mittagspause plünderten wir die Regale im nahen Supermarkt nach älteren Milchprodukten und diskutierten die Katastrophe. Das Problem wurde bewältigt – das war erst der Anfang. Weiterlesen…

Strukturaufbau neuer Jugendorganisationen

Ergebnisse des ZPJ-Programms

Nach 17 Monaten endet heute das Förderprogramm „Strukturaufbau neuer Jugendorganisationen“, das der der Landesjugendring im Rahmen des Zukunftsplans Jugend (ZPJ) durchgeführt hat. Seit Oktober 2015 wurden sechs neue Jugendverbände gefördert. Ziel war ar es, die Organisationen auf Landesebene zu etablieren. Dafür wurden Vorstände geschult, Juleica-Trainer*innen ausgebildet und ein Fachforum durchgeführt. Hinzu kamen die intensive Beratung der Vorstände in der gesamten Zeit sowie die Vernetzung nach innen und außen.

Mit einigem Erfolg: zwei Landesverbände wurden offiziell als e.V. eingetragen, drei haben die Anerkennung als freie Träger der Jugendhilfe bereits beantragt oder stehen kurz davor. Weiterlesen…