Freizeiten und Jugendbegegnungen selbst auswerten

Die neue Online-Plattform i-EVAL ist gestartet

Rechtzeitig zum Start der Sommersaison 2017 können Freizeiten und internationale Jugendbegegnungen über Smartphones (aber auch klassisch mit gedruckten Fragebögen) evaluiert werden – kostenfrei und mit vielen hilfreichen Optionen. Die Plattform ist das Ergebnis des ehrgeizigen Forschungsprojekts Freizeitenevaluation. Selbständig kann jeder Veranstalter seine Freizeiten und internationalen Jugendbegegnungen durch die Teilnehmenden evaluieren lassen. Praktisch: Wenn die Jugendlichen ihre Bewertungen per Smartphone abgeben, entfällt das Abtippen der Antworten. Alle statistischen Daten werden vom System direkt ausgewertet.

Seit zehn Jahren gibt es bereits erprobte Fragebögen für Träger und Veranstalter zur selbständigen Auswertung, die an individuelle Bedarfe angepasst werden können. Nun wurde das System komplett digitalisiert und kann auch „papierfrei“ angewendet werden. Dies funktioniert sowohl für Kinder- und Jugendfreizeiten: www.i-eval-freizeiten.de als auch für internationale Jugendbegegnungen: www.i-eval.eu (auf Deutsch, Französisch, Polnisch und Englisch).

Hier kann sich jede Organisation kostenfrei registrieren, die vorhandenen Fragebögen anpassen und die erhobenen Daten auswerten. Dabei ist neben dem Ausdruck von Papier-Fragebögen und deren manueller Erfassung in i-EVAL nun auch eine Online-Befragung möglich: Am Ende einer Fahrt erhalten die Jugendlichen einen Link zum Fragebogen und beantworten alle Fragen (Dauer ca. 15 Minuten) auf dem Computer, auf ihrem Smartphone oder jedem anderen internetfähigen Gerät.Optional werden bereits vor Beginn die Mitarbeitenden nach ihren Zielen gefragt (Dauer ebenfalls ca. 15 Minuten).

Die Ergebnisse können direkt nach dem Ende der Befragung in Form von Tabellen, Grafiken und verschiedenen Exportmöglichkeiten ausgewertet werden. Organisationen, die viele Freizeiten oder Jugendbegegnungen durchführen, können die Ergebnisse mehrerer Fahrten gemeinsam auswerten und damit beispielsweise Jahresvergleiche erstellen.

Zum Erklärvideo auf Youtube: www.youtube.com/watch?v=IeiZ5OUpOwM

Das Verfahren stellt keine Kontrolle dar, es dient vielmehr der Qualitätsentwicklung und ermöglicht durch die verbesserte Datenlage auch eine stärkere Aufmerksamkeit für dieses Arbeitsfeld in Politik und Wissenschaft.

Die Entwicklung der Online-Plattform erfolgte durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW), die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit IJAB e.V. sowie die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej). Die wissenschaftliche Leitung liegt – in enger Anbindung an die Technische Hochschule Köln – beim Forschungsprojekt Freizeitenevaluation, das unter www.freizeitenevaluation.de auch einen Newsletter rund um i-EVAL anbietet.