Alle Beiträge von Thomas Schmidt

Thomas ist Bildungsreferent für die Themen Kommunales, Ehrenamt und Bildung.

Kommunale Jugendhilfeplanung

Ein Arbeitshandbuch für Ausbildung und Praxis

Jugendhilfeplanung hat sich mit der Einführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes Ende 1990/ Anfang 1991 in nahezu allen Städten und Landkreisen Deutschlands etabliert: Die Verpflichtung zur Jugendhilfeplanung in §§ 79/80 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (Sozialgesetzbuch VIII) setzte einen neuen Impuls, der sich in einer Vielzahl von konzeptionsbezogenen Veröffentlichungen und Fortbildungen widerspiegelte. Titus Simon, Professor für Jugendarbeit und Jugendhilfeplanung an der Hochschule Magdeburg-Stendal, veröffentlichte die Erstauflage seines Buches zur Kommunalen Jugendhilfeplanung im Jahr 1993. Nun erscheint es in seiner achten Auflage überarbeitet und ergänzt neu auf den Markt. Weiterlesen…

Kirche und (Ganztags-)Grundschule als Partner

Praxishilfe für die Kooperation von Kirche, Kinder- und Jugendarbeit und Grundschulen in Baden-Württemberg

Die Kirchen präsentieren in ihrer Praxishilfe gelungene Beispiele aus dem Alltag. Herausgeber sind die evangelischen Landeskirchen in Württemberg und Baden sowie die katholischen Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg. Das Heft „Kirche und (Ganztags-)Grundschule als Partner“ bietet Basisinformationen und Beispiele gelungener Zusammenarbeit vor Ort. Es wurde bereits an die Schulen und Kirchengemeinden im Land versandt. Intention der Praxishilfe ist es, die Verantwortlichen vor Ort zu ermuntern, nach Chancen der Kooperation zu suchen. Weiterlesen…

Befreiung von der Kurtaxe

…für Teilnehmer*innen an Jugendbildungsmaßnahmen

Analog zur Regelung bei beruflicher Fortbildung sind Teilnehmende an Jugendgruppenleiter*innenlehrgängen bzw. Jugendbildungsmaßnahmen in aller Regel von der Zahlung der Kurtaxe befreit.
Voraussetzung ist, dass der Charakter der Maßnahme keine Nutzung der öffentlichen Einrichtungen zulässt, z.B. weil es den ganzen Tag Schulungen gibt. Dies muss gegebenenfalls mit dem Programm der Schulung nachgewiesen werden. Weiterlesen…

Freizeiten im Wandel

Bildungsreferent*innen-Fachtag am 29.04. in Stuttgart

Beim diesjährigen Fachtag sollen zentrale Ergebnisse des Berichts „Wenn einer eine Reise tut…“ des Projektes „Freizeitenevaluation“ näher betrachtet werden. Außerdem wird der Ansatz des Esslingers Stadtjugendrings, Ferienprogramme als gemeinschaftliche Aufgabe der Jugendorganisationen anzusehen, diskutiert. Weiterlesen…

Das neue Bildungszeitgesetz

Ab 01. Juli Anspruch auf 5 Tage Bildungsfreistellung – allerdings mit Wenn und Aber

Die grün-rote Landesregierung hat in ihrer Koalitionsvereinbarung festgelegt, eine bezahlte Bildungsfreistellung einführen zu wollen. Das Gesetz wurde nun im Landtag beschlossen. Der Landesjugendring begrüßt das Gesetz, das u.a. auch Freistellung für die Qualifizierung zum Ehrenamt vorsieht – es gibt aber Kritikpunkte. Weiterlesen…

Evaluation Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG)

Stellungnahme des Landesjugendrings Baden-Württemberg vom 18.02.2015

Das BKischG befindet sich aktuell in der Evaluationsphase. Dazu hat sich der LJR mit einer Stellungnahme positioniert. Der DBJR hat darüber hinaus einen Verfahrensvorschlag zur vereinfachten Abfragemöglichkeit zur Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen im Rahmen der Ausschussanhörung im Bundestag zur Evaluation eingebracht, der vom LJR unterstützt wird.
Der Evaluationsbericht soll dem Bundestag bis Dezember 2015 vorgelegt werden.

Änderungen bei Erste Hilfe-Kursen für die Jugendleiter*innen-Ausbildung

Sachstand der Entwicklungen

Die Hilfsorganisationen, welche die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe bilden, haben ihre Gemeinsame Grundsätze zur Aus- und Fortbildung in Erster Hilfe zum 01. Januar 2015 überarbeitet und Anfang Februar veröffentlicht. Die bisherige Erste-Hilfe-Ausbildung wurde hierbei einer gründlichen pädagogischen Überarbeitung unterzogen. Ziel ist es, den Kurs praxisgerechter und somit auch für die Teilnehmer*innen ansprechender zu gestalten. Weiterlesen…

Recht haben. Eine Arbeitshilfe für Jugendleiter*innen und für Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit

Im Januar ist die Arbeitshilfe „Recht haben.“ erschienen. Sie will Jugendleiter*innen, aber auch Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit einen Überblick über die Rechtslandschaft verschaffen, in der sie sich bewegen, wenn sie die Verantwortung für eine Gruppe übernehmen. Interessierte finden hier eine Zusammenstellung ihrer rechtlichen Pflichten in der Arbeit mit Gruppen. Weiterlesen…

Die neue Ganztagsgrundschulverordnung (GTVO) ist veröffentlicht und in Kraft

Zum neuen Schulgesetz gilt die dazugehörende Verordnung (GTVO) rückwirkend ab 01. August 2014

Die Verordnung regelt in fünf Paragrafen das Verfahren, wie aus einer „klassischen“ Grundschule bzw. der Grundstufe einer Förderschule eine Ganztagsgrundschule wird:

  • bis zum 1. Oktober muss ein Antrag des Schulträgers beim Staatlichen Schulamt gestellt werden. Dem Antrag sind u.a. das pädagogische Konzept beizulegen sowie die räumlichen Voraussetzungen darzustellen.
  • es kann unter verschiedenen Modelle ausgewählt werden: Es gibt die verbindliche oder die Wahlform, an drei oder vier Tagen in der Woche mit sieben oder acht Zeitstunden.
  • Ganztagsschule ist eine Schulveranstaltung, daher gelten auch die entsprechenden rechtlichen Bestimmungen. Sie unterliegt außerdem der Schulpflicht.

Ein erstes Fazit lautet: wer kooperieren will, muss Überzeugungsarbeit leisten. Für die Kinder- und Jugendarbeit sind es im Wesentlichen drei Punkte, die im Falle einer Kooperation von Bedeutung sind. Weiterlesen…